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  Stationsprogramm Schleswig-Holstein

Bei der Bahnhofsentwicklung verfolgt das Land Schleswig-Holstein große Ziele:
Durch eine Rahmenvereinbarung mit DB Station&Service stellte es die Weichen für die Sanierung der schleswig-holsteinischen Bahnhöfe. Attraktiver und kundenfreundlicher soll der öffentliche Personennahverkehr auf der Schiene werden. Und das lassen sich Land und DB AG viele Millionen Euro kosten.

      Sanierung der  Bahnhöfe
Stationsprogramm Schleswig-Holstein
 
 
         
  Die meisten Bahnhöfe werden von den Fahrgästen als verbesserungswürdig empfunden. Das Ergebnis einer Bestandsaufnahme von 1999 im Auftrag der LVS Schleswig-Holstein  zeigte: In vielen Fällen entsprechen die Stationen nicht mehr den Anforderungen, die Kunden an moderne Serviceeinrichtungen stellen. Aus der Liste der Nachteile formulieren die Vertragspartner der Rahmenvereinbarung nun einen Positivkatalog, der genau festlegt, wie die Stationen der Zukunft aussehen sollen.       Bestandsaufnahme  
 
         
  Schon das Bahnhofsvorfeld soll künftig einladend wirken. Außenanlagen, enge Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (Busse) und an den Individualverkehr (ausreichend Parkplätze und wetterfeste, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder) gehören künftig zum Erscheinungsbild eines jeden Bahnhofs. Hier will das Land die Kommunen bei Umgestaltungsmaßnahmen unterstützen.       Attraktives Bahnhofsumfeld  
 
         
  Fahrgäste sollen ihre Wartezeiten auf dem Bahnhof nicht in kalten Räumen und auf zugigen Bahnsteigen verbringen müssen. Geheizte Warteräume und geschützte Unterstände auf den Bahnsteigen wird es bald häufiger geben.       Gemütliches Warten  
 
         
  Informationen erhält der Kunde künftig auf vielfältige Art und Weise. Ein Wegeleitsystem wird überall dort, wo es nötig ist, Irrwanderungen durch dunkle Tunnel verhindern. Mit akustischen und optischen Informationen soll jeder Fahrgast pünktlich alles Wissenswerte erfahren.       Informationen auf einen Blick  
 
         
  Viele Menschen, besonders Kinder und Ältere, fühlen sich auf unübersichtlichen Bahnhöfen unsicher. Dem sollen Fernüberwachungssysteme an zentralen Stellen entgegenwirken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern.       Höhere Sicherheit  
 
         
  Für diesen Personenkreis sind weitreichende Verbesserungen auf Schleswig-Holsteins Bahnhöfen geplant. Kurze Wege und Rampen werden den Zugang zu den Bahnsteigen erleichtern. Die Anhebung der Bahnsteige auf 76 cm wird ein nahezu niveaugleiches Ein- und Aussteigen ermöglichen - auch für Rollstuhlfahrer, die darüber hinaus an vielen großen Stationen die Nutzung von Hubliften anmelden können. Behindertengerechte sanitäre Einrichtungen wird es an den meisten Stationen geben, und alle neuen Bahnsteige erhalten einen Blindenleitstreifen zur Orientierung für Sehbehinderte.       Zugfahren für Mobilitätsbehinderte  
 
     
 
  Um auch langfristig eine hohe Akzeptanz der Bahnhöfe zu erreichen, sollen an den genauen Planungen für die einzelnen Stationen viele Gruppen in Streckenbeiräten mitarbeiten. Kommunale Aufgabenträger des ÖPNV, Kommunen, Verkehrsunternehmen - sie alle sollen gehört werden, wenn es darum geht, vor Ort eine Station zu schaffen, die örtliche Gegebenheiten ebenso berücksichtigt wie bauliche Notwendigkeiten oder geschickte Anbindungen an die kommunale Infrastruktur.       Streckenbeiräte  
 
         
  Mit dem Stationsprogramm, das bereits einen klaren Maßnahmenkatalog an notwendigen Sanierungsarbeiten vorgibt, und der Rahmenvereinbarung mit der DB AG hat das Land einen großen Schritt in Richtung Kundenservice getan.       Kundenservice  
 

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